Featured Willkommen

ho_foto_dz1_2016Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen,

nach einem Jahr kreativer Pause bin ich Anfang 2015 mit einer neu gestalteten Webseite wieder auf Sendung gegangen!

Die Form meiner Arbeit mag sich geändert haben, der Grundimpuls bleibt: Die Erhaltung von gastfreundlichen Lebensbedingungen für Menschen auf unserer Erde – und für unsere Mitgeschöpfe auch! Meine alte Homepage aus dem Bundestag ist archiviert und kann hier erreicht werden.

Ich wünsche viel Vergnügen und freue mich über Anregungen und Kritik.

Hermann Ott

 

„Religion und Spiritualität. Ressourcen für die große Transformation?“

Politische Ökologie: Heft Religion und SpiritualitätFür die Zeitschrift politische ökologie aus dem oekom-Verlag habe ich das Heft Nr.147 in der Redaktion mitgestaltet:

„Religion und Spiritualität. Ressourcen für die große Transformation?“

Dort finden sich neben meinem Einleitungsartikel (mit dem Kollegen Wolfgang Sachs) „Letzte Zuflucht Glauben. Der Beitrag der Spiritualität zur Erhaltung einer lebenswerten Welt“ (hier als PDF-Datei) vierzehn weitere Artikel, zur Rolle der Kirchen in der Friedens- und Entwicklungspolitik, zum Verhältnis des Islam zur Ökologie oder zu Suffizienz und Buddhismus.

Link zur Zeitschrift Politische Ökologie…

Vorschau 2017 – Pionierallianzen, Politik ohne Wachstum und Spiritualität

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Partner und Freunde,

wohl selten hat man einen ähnlich mächtigen Seufzer am Ende eines Jahres gehört wie Ende 2016 – eine Art kollektive Erleichterung darüber dass dieses Jahr vorbei ist verbunden mit dem Wunsch, dass 2017 bitte anders werden möge. Zumindest politisch. Dieser Hoffnung möchte ich mich anschließen: Möge das Neue Jahr der Beginn einer Transformation in eine nachhaltige, zukunftsfähige Welt werden.

Bundesregierung: Bericht zur Lebensqualität in Deutschland

Die Bundesregierung hat Ende 2016 ihren „Bericht zur Lebensqualität in Deutschland“ vorgelegt, doch war das Thema sehr schnell wieder raus aus den Medien. Das lag wohl auch daran, dass wenig Interesse daran bestand, dass dieser Bericht gelesen wird: Ein hoher Aufwand mit 200 sog. „Bürgerdialogen“ und einem Jahr Auswertung hat nichts gebracht als eine Zusammenstellung von Allgemeinwissen ohne jede Wertung. Das ist ein Trauerspiel um eine ernste Sache. Dazu habe ich mit dem ehemaligen CDU-Kollegen Matthias Zimmer (aus der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“) einen Kommentar geschrieben, zunächst auf dem Postwachstumsblog: „Einheitsbrei und Lebensqualität“.
Dieser Blogbeitrag hat das Interesse des Klimaportals ‚klimaretter.info‘ erweckt und ist unter anderem Titel auch dort erschienen: „Lebensqualität macht der Politik Mühe“.

Eine erste Bewertung der UN-Klimakonferenz in Marrakesch

Gute Zeichen, schlechte Zeichen

Wolfgang Obergassel, Christof Arens, Lukas Hermwille, Nicolas Kreibich, Florian Mersmann, Hermann E. Ott, Hanna Wang-Helmreich

Vom 7. bis 18. November fand in Marrakech die zweiundzwanzigste Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) statt. Aufgrund des schnellen Inkrafttretens des Übereinkommens von Paris fand zudem auch die erste
Konferenz der Vertragsstaaten dieses Übereinkommens statt (Conference of the Parties serving as Meeting of the Parties to the Paris Agreement, CMA).

Marrakesch – Klimapolitik im Schwebezustand

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Eine Kurzanalyse vor der Beendigung der Klimakonferenz in Marrakesch:

Gemischte Bilanz von COP22
Nicht viel Fortschritte für die Implementierung des Paris Agreement, viele Regelungen der Umsetzung noch unklar oder verschoben – aber eindeutige rhetorische Signale aller Staaten (und ein paar konkretere Aktionen) dass sie das Abkommen ernst nehmen und sich durch die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht irritieren lassen. Doch befindet sich die internationale Klimapolitik aufgrund der US-Wahl und einigen anderen Gründen wieder in einer Art Schwebezustand – was für viele langjährige Beobachter das ungemütliche Gefühl eines déja vu hervorruft.

Climate Alliances after Trump

The Wuppertal Institute has conducted a study on behalf of the German BMZ with the German Development Institute (DIE) on how to design a strategy for a faster track in international climate policy. It was prepared jointly with ten researchers from ten countries, all of them potential members of faster climate clubs.

Das Wuppertal Institut hat (zusammen mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik DIE) für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in einer Studie erarbeitet, wie die Strategie für eine Pionierallianz von Vorreiterstaaten für Klimaschutz aussehen könnte. Sie entstand in Zusammenarbeit mit zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus zehn Ländern, allesamt mögliche Mitglieder eines solchen Klimaclubs.

The study / Die Studie (PDF)…

Interview WDR5 zum Inkrafttreten des Pariser Klima-Abkommens

Hermann Ott im Interview zu den Prüfsteinen für die Klimakonferenz in Marrakesch – und warum sich die Bundesregierung nicht mit Ruhm bekleckert weil der Klimaschutzplan 2050 nicht fertig geworden ist.

zum Interview…

Study Commission on Growth, Well-being and Quality of Life

Paths to Sustainable Economic Activity and
Social Progress in the Social Market Economy

Summary of the conclusions and main
recommendations of the Study Commission*

Berlin, May 2013

the complete summary as PDF

Eine neues Friedensprojekt für die EU

Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau

Die Entscheidung der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union hat den verbreiteten Glauben erschüttert dass „sich am Ende schon alles fügen werde“, dass der geschichtliche Zug – zumindest in Europa! – unbeirrt in Richtung Offenheit und Toleranz fährt – dass, platt gesagt, am Ende schon ‚das Gute‘ siegen werde. Irrtum. Der Kampf für die richtige Politik muss immer wieder von Neuem aufgenommen und geführt werden.

Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung mit Airbus

Hier mein Kommentar zusammen mit Jörg Haas (Campact) zur problematischen Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Airbus-Konzern.