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Liebe Leserinnen und Leser,

zum 1. September 2018 habe ich einen beruflichen Pfadwechsel unternommen: Ich baue für die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth das deutsche Büro in Berlin auf.

Denn das Recht ist zur Zeit das schärfste Schwert zur Durchsetzung von Klima-, Umwelt- und Naturschutz. Und damit auch für den Schutz des Menschen. In Kürze wird ein Link auf die Webseite von ClientEarth Deutschland erfolgen.“

Hermann Ott

 

 

Brief an EU-Kommissarin – Gefahr des Versagens der Braunkohlenreserve

Gestern habe ich einen Brief an die EU-Kommissarin Margarete Vestager geschrieben – Deutschland hat €1,6 Mrd. an Beihilfen für die Braunkohleindustrie genehmigt bekommen (die sog. “Stilllegungsreserve”), aber nur wenn dies zu einer Minderung der CO2-Emissionen führt. Das jedoch ist fraglich. Und die Bundesregierung hat alle Berichtsfristen verstreichen lassen. Es wird Zeit, dass die EU-Kommission Deutschland auf die Finger schaut…

COP24 outcomes and analysis report

Fine Print of Paris Agreement Adopted, Implementation PendingCOP 24Logo Wuppertal InstitutOn 15 December 2018, this year’s UN climate conference concluded with the adoption of the “Katowice Climate Package”. This set of decisions operationalises the 2015 Paris Agreement by setting out detailed guidelines on how to implement its various elements. Researchers from the Wuppertal Institute attended the conference and have now summarised the key outcomes of the negotiations. Their initial findings show that while COP24 in Katowice prepared the technical framework for climate action and thus marks a significant step forward, the mitigation ambitions of most major emitting countries still fall far short of what would be necessary. An in-depth analysis report will be published in January. …

  • Key outcomes of COP24
  • In-depth analysis report to be published in January

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Ergebnispräsentation und Analysebericht zur COP24

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus

COP 24Logo Wuppertal InstitutAm 15. Dezember 2018 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz mit der Verabschiedung des “Katowice Climate Package”. Dieses Paket von Entscheidungen macht das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif, indem es detaillierte Leitlinien für die Umsetzung der einzelnen Elemente des Abkommens vorgibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Konferenz in Katowice hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. …

  • Zentrale Ergebnisse der COP24
  • Ausführlicher Analysebericht erscheint im Januar

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Rückblick 2018 und Ausblick 2019 – Wissenschaftler und „Anwalt der Erde“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Partner und Freunde,

clientearth logodas Jahr 2018 war geprägt durch einen beruflichen Pfadwechsel – seit September dieses Jahres baue ich für die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth das deutsche Büro in Berlin auf und bin darüber sehr glücklich.

 

Logo Wuppertal InstitutAls letzte „Amtshandlung“ habe ich für das Wuppertal Institut ein schönes Projekt für das Umweltbundesamt (UBA) beendet: Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten (https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/637/). Mit den Kolleg*innen von IÖW und RWI habe ich erforscht, in welcher Weise die innovativsten ökonomischen Forschungen für die Minderung des Ressourcen-„Verbrauchs“ genutzt werden können. Unser Hauptergebnis in Bezug auf die Postwachstumsdebatte: Die Entwicklung einer „vorsorgeorientierten Postwachstumsposition“ die aufgrund empirischer Mängel sowohl von Green Growth als auch von Degrowth – Positionen feststellt, dass in jedem Fall eine Verringerung der Wachstumsabhängigkeit sinnvoll ist. Sollte sich diese Maxime durchsetzen, wäre dies ein Paradigmenwechsel erster Güte. Diese Studie und demnächst auch weitere Papiere finden sich auf der Webseite des IÖW: (https://tinyurl.com/y9amregv).

Juristische Klagen sind die effektivste Form von Umwelt- und Klimaschutz

Interview

Christiane Schulzki-Haddouti hat für KlimaSocial bei Hermann Ott nachgefragt, warum juristische Klagen für ihn jetzt das Mittel der Wahl für besseren Klimaschutz sind.

Interview mit der Frankfurter Rundschau

Frankfurter RundschauAbgasskandal: „Mehr Druck auf Autobauer“

Professor Hermann Ott von „ClientEarth“ spricht im Interview mit der FR über neue juristische Strategien gegen Umweltsünder, eine handlungsunwillige Bundesregierung und den Kohleausstieg.

Herr Ott, die Politik versagt beim Umwelt- und Klimaschutz, dafür springen Gerichte ein. Fahrverbote wegen Dieselgate, Hambach-Räumungsstopp, Nitratbelastung des Grundwassers – überall geben Richter neuerdings die Linie vor. Wie kommt das?

Das liegt vor allem daran, dass „die Politik“ ihre ureigenste Aufgabe nicht ausreichend wahrnimmt, nämlich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten…

weiterlesen in der Frankfurter Rundschau…

Anwälte der Erde fordern eine Politik jenseits der Kohle nach dem Hambacher Urteil

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat im einstweiligen Rechtsschutz entschieden, dass RWE die Rodung des Hambacher Forsts unterlassen muss. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Nordrhein-Westfalen hatte ein vorübergehendes Verbot der Rodung beantragt bis im Hauptsacheverfahren über deren Rechtmäßigkeit entschieden ist.

Dazu sagt Prof. Dr. Hermann E. Ott, der Leiter des neuen Deutschlandbüros von ClientEarth:

Politik und Wissenschaft werden es nicht bringen.

Jetzt sind die Juristen an der Reihe!

Mein erstes Interview als Anwalt der Erde für Perspecive Daily ist heute online gegangen. Die Überschrift ist natürlich journalistisch etwas zugespitzt, aber in der Tendenz meine ich genau das: Der Wandel muss aus der Zivilgesellschaft kommen und wir werden versuchen, diesen Anliegen vor Gericht Gehör zu verschaffen. Also den juristischen Hebel anzusetzen um das Alte rauszuhebeln damit Platz wird für das Neue!

Beruflicher Wechsel zu ClientEarth

Ich danke ebenfalls den vielen tollen Kolleginnen und Kollegen des Wuppertal Instituts für mehr als 20 Jahre der Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas und für Nachhaltige Entwicklung. Es war eine gute Zeit – und wir haben, glaube ich, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zusammen doch etwas voranbringen können. Oder sagen wir es so: es sähe anders aus als ohne uns…

Die Pressemitteilung des WI zu meinem beruflichen Wechsel nach ClientEarth:

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